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Über AT2OA

Allgemein

Beschreibung

Das Projekt „Austrian Transition to Open Access (AT2OA)” hat das Ziel, die Transformation von Closed zu Open Access bei wissenschaftlichen Publikationen mitzutragen und unterstützende Maßnahmen zu setzen. AT2OA setzt sich aus 4 Teilprojekten zusammen:

Laufzeit:

01.01.2017 - 31.12.2020

Leitung:

Mag. Maria Seissl, Universität Wien, maria.seissl@univie.ac.at
Mag. Brigitte Kromp, Universität Wien, brigitte.kromp@univie.ac.at

Teilprojekt 1 (TP1): Analyse der Auswirkung einer Umstellung auf Open Access

Beschreibung:

Im Rahmen des Teilprojekts wird untersucht, ob für Österreich eine vollständige Umstellung vom bisherigen Zeitschriftenfinanzierungsmodell (Closed Access) auf Open Access ohne Mehrkosten möglich ist. Weiters wird analysiert, welche Auswirkungen eine Open Access-Umstellung auf (Literatur)-Budgets und Zahlungsflüsse in Österreich haben wird und welche Forschungsinstitutionen bei einer vollständigen Umstellung auf Open Access mit Mehrkosten bzw. mit Entlastungen gegenüber dem aktuellen Zeitschriftenlizenzierungsmodell zu rechnen haben.
Darüber hinaus soll auf Basis von internationalen Best-Practice-Modellen ein Konzept für das Monitoring des Open Access Publikationsoutputs in Österreich entwickelt werden.

Deliverables:

Leitung:

Mag. Georg Fessler, Wirtschaftsuniversität Wien, georg.fessler@wu.ac.at
Stellvertretung: Mag. Bruno Bauer, Medizinische Universität Wien, bruno.bauer@meduniwien.ac.at

Teilprojekt 2 (TP2): Finanzierung von Open Access-Übergangsmodellen

Beschreibung:

Im Rahmen der Kooperation E-Medien Österreich (KEMÖ) arbeiten die österreichischen Universitätsbibliotheken gemeinsam mit 40 weiteren wissenschaftlichen Institutionen daran, durch koordinierte Beschaffung kostengünstig elektronische Ressourcen zu erwerben. Seit rund zwei Jahren liegt ein Schwerpunkt der Arbeit darauf, mit den Verlagen Verträge abzuschließen, die eine möglichst kostenneutrale Transformation von einem subskriptionsbasierten auf ein Open Access basiertes Publikationssystem vorantreiben.
Bisher wurden von den Bibliotheken drei Modelle getestet bzw. entwickelt:

Solche Transformationsverträge sollen mit zentralen Mitteln gefördert werden, wobei Erkenntnisse aus den Analysen des Teilprojekt 1 berücksichtigt werden. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen mit Pilotprojekten, sollen während der Projektlaufzeit die bestehenden Modelle evaluiert werden. Der Frage der Nachhaltigkeit von solchen Verträgen wird bei der Analyse besondere Beachtung geschenkt.

Deliverables:

Leitung:

Mag. Brigitte Kromp, Universität Wien, brigitte.kromp@univie.ac.at
Stellvertretung: Dr. Frank Koren-Wilhelmer, Universität Graz, frank.koren@uni-graz.at

Teilprojekt 3 (TP3): Auf-, Ausbau und Finanzierung von Open Access-Publikationsfonds

Beschreibung:

Open Access-Publikationsfonds sind für die Umsetzung von Open Access-Policies sowie die gezielte Förderung von Open Access-Publikationen notwendig. Lokale Publikationsfonds haben eine Bündelungsfunktion an der jeweiligen Einrichtung vor Ort und können dazu beitragen, den Transformationsprozess in Richtung Open Access zu unterstützen. Im Rahmen des Projekts soll deshalb der Auf- und Ausbau lokaler Publikationsfonds vorangetrieben und finanziell unterstützt werden. Ziel ist es hierbei, die Nachhaltigkeit lokaler Fonds zu sichern, die Transparenz zu erhöhen und die Förderrichtlinien in einigen zentralen Punkten unter strategischen Gesichtspunkten zu vereinheitlichen.

Deliverables:

Leitung:

Mag. Christof Capellaro, Universität Salzburg, christof.capellaro@sbg.ac.at
Stellvertretung: Christian Kaier, Universität Graz, christian.kaier@uni-graz.at

Teilprojekt 4 (TP4): Förderung von OA-Publikationen und alternativen OA-Publikationsmodellen von Universitäten

Beschreibung:

Um der Marktkonzentration der Verlage entgegenzuwirken, werden in diesem Teilprojekt alternative Publikationsmodelle an den Universitäten initiiert und gefördert, z.B.:

Deliverables:

Leitung:

Mag. Andreas Ferus, Akademie der bildenden Künste Wien, a.ferus@akbild.ac.at